Andis PanAmericana Tour

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xrvsiro
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Re: Andis PanAmericana Tour

Beitrag von xrvsiro »

Gott sei dank lauft sie endlich richtig.
Die kommt ueberall hin!
Multitool-geht nicht gibts nicht!:-)
Enduro_Argentina

Re: Andis PanAmericana Tour

Beitrag von Enduro_Argentina »

Hola!
Ja die Planung ist voll im Gange, wir werden sogar die brandneue Suzuki V-Strom auf Schotter und Sand Tauglichkeit testen :-)
Wir werden vom 21-22 November bis 22-23 Dezember unterwegs sein. Die Route startet im Norden von Chile, wir fahren dann nach Perú, Machu Pichu, Titicaca, dann Bolivien, carretera de la muerte, Uyuni, dann rüber nach Atacama, weiter nach Argentinien über Jamás und dann fahren wir die 40er runter bis Uspallata mit Abstecher in den verschiedenen "must see" Locations wie Fiambalá, Valle de la luna, etc. mit Ende in Valparaiso um die Bikes, oder was davon übrig bleibt, wieder nach Österreich zu verschiffen.
So ist die Route grob, auf der FB Seite ist die besser beschrieben.
Wir werden voraussichtlich 7 Bikes sein und 1 4x4 Begleitfahrzeug ab la Paz.

Va a ser divertido :-)

Saludos!
Bernardo



Bin schon
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ap76
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Re: Andis PanAmericana Tour

Beitrag von ap76 »

:kruecken: "Camel Trophy Stage" - Ruta 3, Chilecito - Belén :kruecken:

Nachdem wir uns die beiden Nationalparks, Talampaya und Valley de la Luna angeschaut hatten sind wir von Villa San Augustin in Richtung Chilecito aufgebrochen. Wie schon erwähnt haben wir die Cta. de Miranda ausgelassen um nicht die RN 76 4x zu befahren. Nach einer Nacht in Chilecito war unser nächstes Ziel Belén. Wir entschieden uns für die RN 78 über Famatina und Tinogasta und dann über die RN 3 nach Belén. ;-)

Kurz nach Santa Cruz haben wir uns leicht verfahren. :gruebel: Jürgens Navi hatte noch eine alte Strecke eingezeichnet, welche nicht mehr benutzt wurde und meine Argentina Map hatte einen zu grossen Maßstab, um es genau erkennen zu können. Nach einem knappen Kilometer war der Asphalt zu ende und es folgte eine Strecke mit tiefstem Sand. Wir hatten grösste Mühen unsere schweren Maschinen auf Kurs zu halten. :toeff: Beide hatten wir den einen oder anderen Umfaller nichts schlimmes. Es war sogar noch Zeit genug um ein paar gelungene Photos und GoPro shots zu machen. Gemeinsam wuchteten wir unsere Maschinen wieder auf und es ging weiter. Bis zu dem Punkt wo die Strasse in einem risiegen ausgetockneten Flussbett endetet. Wir hatten keine Chance mehr, trotz ausgiebiger Erkundung der Umgebung zu Fuss die weiterführende Strasse wieder zu finden. Wir entschieden uns kehrt zu machen. Den Rückweg meisterten wir Problemlos. Zurück an dem Punkt wo wir falsch abgebogen waren, machten wir eine kurze Rast. Mein T-Shirt war durch, kein trockener Fleck war mehr zu sehen. Ein kleine Regenrinne neben der Strasse diente uns zur Abkühlung. Ein neues T-Shirt und das nasse hinten am der Gepäckrolle montiert und los gings. Wir fuhren dann die Umfahrungsstrecke, welche wir eingangs verpassten.
In Tinogasta mussten wir uns entscheiden. Entweder die RN 3 oder den langen Umweg zurück zur 40er.
Die RN 3 führte direkt über "Cuesta de Zapata" nach Londres und weiter nach Belén. Aufgrund der starken Regenfälle der letzten Tage in der Region Catamarca, waren wir uns nicht sicher ob diese befahrbar war. Wir haben extra noch Einheimische gefragt ob die RN 3 über die Berge befahrbar ist. Mit Daumen hoch und einem eindeutigen Handzeichen in die besagte Richtung, waren unsere Zweifel ausgeräumt. Was sich aber viel später als Fehler heruasstellte. :shit:
Nach ca. einem Kilometer hatten wir schon die erste Hürde, welche nicht wirklich eine Hürde war. Eines der zahlreichen Flussbetten hatte sich mit Wasser gefüllt. Dermal etwas mehr als die zahlreichen die wir schon überquert hatten. Da aber bereits mehrere Autospuren zu sehen waren, welche das Flussbett durchquert hatten sollte es für uns auch kein Problem darstellen. Das Wasser war ca. 30cm tief und es war auch kein Problem mit unseren Mopeds durchzufahren. Kurz darauf hatten wir ein weiteres Flussbett zu queren, welches viel kleiner und viel weniger Wasser führte. Auch kein Problem für uns. :enduro:
Die Strecke, welche auf der Karten als Nebenstrecke gekennzeichnet ist wurde immer anspruchsvoller. Tiefer Sand, das hatten wir ja schon zur Genüge, wechselte sich mit grob steinigen Abschnitten ab. Es waren nur ca. 60km bis zur nächsten Asphalt Piste und Zeit hatten wir noch genug. Nach einigen weiteren Kilometern ging es dann in die Berge. Der lose Sand hörte auf und die Strecke wurde immer steiniger. Fußballgrosse Steine säumten den schmalen Pfad. Im 1.Gang meisterten wir Kurve für Kurve den Berg hoch. Für ein Auto wäre es ab diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich gewesen weiterzufahren, denn es war eindeutig zu schmal. Wir hatten aber kein Problem den Steinen auszuweichen und es war auch noch genügend Platz um sicher nach oben zu kommen. Oben angelangt hatten wir eine ca. 30m lange Passage mit Fussballgrossen Steinen zu queren. Schritt für Schritt, Meter für Meter wuchteten wir unsere Maschinen über das Geröllfeld. Jürgen hatte die Passage schon gemeistert. Ich steckte noch mitten drinnen. Und dann verlor ich kurz das Übergewicht und kippte auf die linke Seite. Dabei klemmte ich mir den linken Fuss "etwas" zwischen einem grösseren Stein und meinem hinteren Koffer ein. Dabei habe ich mich verknöchelt. Es war nicht schlimm tat kurz weh und ich konnte auch ohne Problem mein Moped wieder aufwuchten und weiter"fahren". Aufgrund der schweren Stiefel ist nichts schlimmeres passiert.
Ab nun gings bergab. Die Verhältnisse änderten sich nicht wirklich. Eine Kurve OK! Sprich man konnte im Schritttempo fahren aber gleich hinter der nächsten Kurve war wieder Geröll. Kurve für Kurve quälten wir uns bergab. Auch der eine oder andere Umfaller war dabei. Aufgrund der niedrigen, bis null Geschwindigkeit war es eher ein kontrolliertes Absteigen ohne Ständer. Unsere Kräfte schwanden mit jeder Kurve. Mein Fuss machte auch keinerlei Probleme und so gings weiter bergab. Die Strecke war teilweise vom vielen Regenwasser massiv ausgewaschen. Und man hatte metertiefe Gräben und gerade noch soviel Platz, dass man mit dem Moped durchkam.
Ab dem Zeitpunkt wo es wieder bergab ging, war an Umkehr nicht mehr zu denken. Wir arbeiteten uns Kurve für Kurve voran und hofften hinter jeder Kurve auf bessere Verhältnisse. Naja, hinter einem Eck versteckte sich eine Passage welche vom Wasser richtig ausgewaschen war. Wir hatten weniger als einen Meter platz um durchzukommen und der war noch abschüssig. Wir haben kurz überlegt und haben uns dann mit den in Massen herumliegenden Steinen die Passage etwas verbreitert und das Abschüssige etwas abgegraben. Es ist uns echt gut gelungen und wir haben problemlos vorbeifahren können. Mittlerweile haben wir uns den Berg hinabgearbeitet. Und konnten schon eine Gerade welches das Taal entlang führte erkennen. Das Navi zeigte noch 16km bis nach Londres. Vor uns lagen nur mehr eine Hand vol Kurven. Wir hatten schon das Ziel vor Augen.
Doch eine Kurve später mussten wir erneut halt machen. Ein ca. 1m tiefer und 1m breiter Graben versperrte uns den Weg. Keine Chance hier drüberzukommen. Noch dazu ging es auf der anderen Seite steil bergauf. Vergleichbar als wenn man einen österreichischen Strassengraben hinauf fahren muss. Nichts ging mehr. Links war ein großer Felsen im Graben und rechts hatte das Wasser alles ausgewaschen was zum auswaschen geht. Tiefer als uns lieb war. Es blieb uns nichts anderes übrig als den Graben mit Geröll und herumliegenden Steinen aufzufüllen. Eingangs meiner Reise hatte ich einen kleinen Bundesheer-Faltspaten mit. Aber Jürgen lächelte darüber, was ich nicht für unnötiges Klump mit mir herumschleppe. Ich habe den Spaten als Dank, dem chilenischem Baggerfahrer geschenkt, welcher mit Obdach nach meiner ersten Reifenpanne gab, um den Balast loszuwerden. Hier hätten wir ihn mehr als gut brauchen können. Nach ca. eienr Stunde hatten wir den Graben halbwegs aufgefüllt und es war eine schmale Brücke entstanden. Die Brücke war ca. einen dreiviertel Meter breit. Links davon ein Felsen und rechts davon ein ca 2m tiefer graben. Und im Anschluss an unser Behelfsbrücke ging es ca. 2m steil bergauf. Zwar ohne Steine aber danach musste man 90Grad nach rechts um nicht gegen die Felswand zu knalle. Fuhr man zu weit rechts machte man einen Abflug in den Graben, fuhr an zu weit links, küsste man den Felsen....
Ich entschied ich als erstes die schwierigsten 10m meines Bikerlebens zu fahren. Ich hatte ja schon einiges an Offroad Erfahrung mit meinem Landrover, aber mit einem Moped und noch dazu zum ersten mal auf einer schweren Twin war eine andere Sache. Jürgen und ich schoben die Dicke ein paar Meter nach hinten. Gerade so viel, dass ich etwas Schwung holen konnte um in den Stand zu kommen. Ich hielt noch für ein bis zwei Minuten inne um mir jeden einzelnen cm der vormir liegenden 10m einzuprägen. Wie schnell, wann in den Stand, über welchen Stein unser Brücke fahre ich, wann gehe ich vom Gas, wann und wo mach ich die rechts Kurve um nicht in die Felswand zu knallen...
Ich atmete kurz durch machte ein Kreutz, startete die Dicke, legte den ersten Gang ein und ging nach ca. 2m in den Stand. Ich hielt mich eher rechts um den Felsen nicht zu streifen und hatte keine 30cm zum Abhang. Den Felsen lies ich links liegen und drehte nochmals richtig am Gas damit ich die 2m nach oben schaffte. Genau als das Vorderrad im Flachen war, nahm ich das Gas zur gänze weg und meisterte auch die rechts Kurve um auf die sichere Gerade zu kommen. Ich fuhr noch ein paar Meter um Jürgen genug Platz zu lassen, stellte die Dicke dann ab und machte mich zu Fuß auf den Weg zurück um Jürgen zu helfen. Jürgen wartete leider nicht zu und als ich 10 Meter an der Stlle war, sah ich ihn wie er bereits über unser Brückchen fuhr. Er war etwas zu weit links und streifte leicht den Felsen. Da er nicht in den Stand gegangen ist, hob es ihn etwas aus und er konnte die darauffolgende rechts Kurve nicht mehr meistern und knallte gegen die Wand. Aufgrund der überaus geringen Geschwindigkeit ist ihm nichts passiert. Aber leider hat ein dort liegender grösserer Stein seinen Sturtzbügel und auch den Kühler etwas verbogen. Als ich ihn wieder auf die Beine half und die GS aufrichtete bemerkte ich, dass das Plastikteil an dem die beiden Wasserschläuche des Kühlers montiert waren einen Riss hatte und Kühlflüssigkeit austrat. Er fuhr dann die paar Meter zur Dicken und dichte Dampfschwaden stiegen unter seiner GS auf. Fu.. ! Wir bauten dann die mehrmals gerissene Verkleidung der GS ab um das Problem genauer unter die Lupe zu nehmen. Tatsächlich mehrere Risse waren zu sehen. So kamen wir nicht mehr weiter. Wir hatten zwar noch etwas Wasser um den Kühler weider aufzufüllen aber es trat schneller aus als uns lieb war.
Mir kam eine Idee. :idee: Nestor aus San Rafael, hat mir eine Tube Superkleber von Würth mitgegeben, ohne Superkleber macht er keinen Trip, scherzelte er noch. Jetzt wusste ich warum. Wir machten die Stelle sauber tropften den Kleber drauf und versuchten so das Leck zu dichten. Es funktionnierte. Zwar haben wir nicht alles abdichten können, aber das Meiste haben wir geschafft. Wir füllten noch Wasser nach und versuchten es. Es trat zwar nach wie vor etwas Flüssigkeit aus aber es war so wenig, dass wir weiterfahren konnten. Die GS von Jürgen wurde nicht mehr heiss. Nach nur drei Kurven hatten wir die Gerade erreicht und wir konnten die verbleibenden Kilometer in Richtung Londres in Angriff nehmen.
Jetzt konnte uns nichts mehr aufhalten. Dachte ich zumindest. Ca. 4 km vor Londres und dem Asphalt bemerkte ich dass mit meinem Vorderrad etwas nicht stimmt.......Genau,........ :heulen:
Ein weiterer Platter. Nach einer kurzen Kontrolle bemerkete ich, dass ich mir einen Dorn eingefahren habe. Schnell die Dicke mit ein paar Steinen am Heck beladen und den Vorderreifen demontiert. Ich hatte auch einen neuen Ersatzschlauch dabei und nach einiger Zeit hatten wir die Dicke wieder fahrbereit. Mittlerweile ist esch schon dunkel geworden. Noch schnell die Scheinwerfer geputzt und dann vorsichtig die letzten Kilometer nach Londres. Am Hauptplatz von Londres machten wir halt. Jürgen füllte etwas Wasser in seine GS und ich versorgte meinen mittlerweile ausgelaugten Körper mit einem HotDog mit allen Sünden was man sich nur vorstellen kann. Auch ein CocaCola hab ich mir gegönnt, was ich schon seit Jahren nicht mehr getrunken habe. Das tat gut. :essen:
Leider machte sich auch mien Fuss wieder bemerkbar. Sichtlich war er zwar nicht so schlimm angeknackst aber die Tortour war doch etwas zu viel für den beleidigten Knöchel.
Wir sind dann weiter in Richtung Belén gefahren um unser Etappenziel spät Abends zu erreichen. Wir haben für die 60km mehr als 10h gebraucht und waren echt fix und fertig. Wir haben uns noch ein paar Bierchen besorg und haben mit dem Besitzer vom Hotel, welcher gerade Feuer :feuer: unterm Warmwasserkessel machte uns noch gut unterhalten. Er gab mir noch eine Salbe für mittlerweile angeschwollenen Knöchel und um ca. 03:30h gingen wir dann ins Bett.
Am nächsten Morgen war mein Knöchel noch mehr geschwollen und als ich zur Dicken in den Hof hinkte, sah ich dass ich auch hinten einen Platten hatte. Das warf ich kurzzeitig etwas aus der Bahn und ich dachte schon an das Ende meiner Reise. Aber Jürgen meinte nur, "wart mal ab". Mit viel Eis und viel schmieren ging die Schwellung rasch weider zurück und nach 2 Tagen war der Knöchel zwar noch blau aber die Schwellung war viel weniger geworden und ich konnte wieder ohne Schmerzen auftreten. Glück gehabt.....
In der Gommerie ums Eck habe ich meinen Platten um 30 Peso flicken lassen und ein Hotelgast hat Jürgen noch eine Metallpaste, 2 Komponenten Kleber für Motorblöcke bzw. Rohre usw... gegeben. Das Zeug hielt was er uns versprochen hatte und dichtete den Kühler von Jürgen fast 100%ig ab.
Da wir uns wieder restauriert hatten und unsere Mopeds auch wieder fit auf den Beinen waren, entschieden wir uns weiter nach Salta zu fahren. Denn dort gab es einen BMW Händler, wo Jürgen sein Bike checken lassen wollte....
Die 430km von Belen nach Salta, waren echt cool, super Landschaft und Strecke unsere Bikes hielten und mein Knöchel machte auch keine Probleme, trotz leichter Schwellung. :toeff:
An dem Abend hat es in Salta noch zu regnen begonnen und bis dato nicht mehr aufgehört. :regenschirm: Jürgen war zwischenzeitlich bei BMW, doch der benötigte Ersatzteil braucht ca. einen Monat. Und so müssen wir die Lösung mit dem Komponentenkleber noch etwas verfeinern und dann sollte es schon klappen...
Wir bleiben ein paar Tage in Salta, was meinen Fuss gut tun wird, befor wir unsere gepante Strecke nach Cachi zu Martin Oliver fortsetzen......

:respekt: Nochmals ein grosses Lob an Siro und seine Arbeit! Die Dicke hat die Tortour enwandfrei überstanden. Nur gegen die Dornen, welche sogar LKW Reifen durchbohren könnten, hat sie keinen Auftrag! :respekt:
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Re: Andis PanAmericana Tour

Beitrag von ap76 »

:blaulicht: "neue Bilder auf GMX" :blaulicht:

es gibt wieder ein paar neue Bilder auf GMX!

https://fotos.gmx.net/ui/external/5nH2R ... h6ljA66701

YouTube Videios
Dont worry be happy - http://youtu.be/93FuN8Uqvv4
Highway to hell - http://youtu.be/73FdJ34NeQA
Waiting 4 my Bike - http://youtu.be/DGQ58w59bOA

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Re: Andis PanAmericana Tour

Beitrag von ap76 »

Captain hat geschrieben:Sauber sog i, resche Tour und schöne Bilder. :top:
Der Kofferträger hält gut ?
Tja, bez. des Kofferträgers muss ich Dir auch ein Kompliment machen. :respekt: . So oft wie die Dicke sich schon daruaf abgestützt hat und nicht nur im weichen Sand sondern auch auf felsigem Untergrund. Macht bis dato keine Muken, keine Schraube ist locker und kein Riss ist bis dato zu entdecken. Nur den Spangurt zur Sicherung, dass der Koffers dass er net aufgeht, ist abgerissen. Auf einem hab ich die Schnalle vor der Abfahrt ruiniert und bin nur mit einer losgefahren. Der Gurt war glatt durch, aber der Träger 1A. Auch die Koffer sind noch intakt. Die Schrammen und Löcher sind noch vom Siro. :-) .
Übrigens Jürgens Träger ist schon etwas ramponiert und bereits 1x geschweisst worden. Naja, ist auch etwas schwach auf der Brust. Ich hab ihm gleich Deine gute Arbeit gezeigt und gemeint, dass Du ebenfalls eine GS hast und Ihm auch passende basteln kannst.... ;-)
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Re: Andis PanAmericana Tour

Beitrag von Radltreiber »

Mann, bei dem Gelobe für den Siro und den Captain werden das vielleicht harte Zeiten. Kann nur hoffen das die Beiden am Boden bleiben und nicht zu Ikonen des Motorsports werden.
:platz1: :totlach: :undweg:
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Re: Andis PanAmericana Tour

Beitrag von ap76 »

Radltreiber hat geschrieben:Mann, bei dem Gelobe für den Siro und den Captain werden das vielleicht harte Zeiten. Kann nur hoffen das die Beiden am Boden bleiben und nicht zu Ikonen des Motorsports werden.
:platz1: :totlach: :undweg:
Was es hat, das hat es! Denn die Mopeds werden hier schon richtig beansprucht. Voller Tank, das ganze Gepäck und dann noch dazu die schlechten Strassen. Wobei man teilweise nicht mal mehr von Strassen sprechen kann. Die letzte Tour war richtig hart für Mensch und Maschine. Das kann man mit einer Tour bei uns daheim nicht vergleichen. Nja wenn Du die Wanderwege der Rax nach oben fährst kommt es vielleicht hin. Es steckt auch viel Erfahrung in der Dicken. Ich weiss nicht ob die neue V-Storm diese 60km unbeschadet überstanden hätte. Die beiden verdienen Ihr Lob und machen meinen Trip erst zu dem was er ist, zumal ich ja diesbezüglich noch ein Grünschnabel bin. Zum ersten mal auf einer Twin und dann abseits jeglicher Zivilisation. Wenn da dein Gerät nicht hält bist Du aufgeschmissen....

Übrigens auch die 650GS von Jürgen ist Top. Jetzt weiss ich warum es Capitanos 2tes lieblings Moped ist. ;-)
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Re: Andis PanAmericana Tour

Beitrag von Radltreiber »

Übrigens auch die 650GS von Jürgen ist Top. Jetzt weiss ich warum es Capitanos 2tes lieblings Moped ist. ;-)
Nix da so schnell mit BMW. Geht ja hauptsächlich um die Sattlhöhe des blauen Pferdes nicht um die Quality. :toeff:
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Andis Panaericana, YouTube Collecition

Beitrag von ap76 »

:blaulicht: "neues Video auf YouTube" :blaulicht:

Nach einigen Fehlversuchen, habe ich es geschafft ein neues Video auf YouTube zu stellen!
:klugscheiss: Aufgrund der verwendeten Musik, kann es sein, dass es in einigen Ländern nicht aufrufbar ist, bzw. es auf den "Schmartphones" und Tablets nicht funktioniert.

Further North: http://youtu.be/QvN5-vJKFbs

YouTube Colletion
Further North - http://youtu.be/QvN5-vJKFbs
Dont worry be happy - http://youtu.be/93FuN8Uqvv4
Highway to hell - http://youtu.be/73FdJ34NeQA
Waiting 4 my Bike - http://youtu.be/DGQ58w59bOA

Photo Collection: https://fotos.gmx.net/ui/external/5nH2R ... h6ljA66701

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Re: Andis PanAmericana Tour

Beitrag von ap76 »

Radltreiber hat geschrieben:
Übrigens auch die 650GS von Jürgen ist Top. Jetzt weiss ich warum es Capitanos 2tes lieblings Moped ist. ;-)
Nix da so schnell mit BMW. Geht ja hauptsächlich um die Sattlhöhe des blauen Pferdes nicht um die Quality. :toeff:
:lach: Naja, aber halten tut sie trotzdem net schlecht :lach:
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Re: Andis PanAmericana Tour

Beitrag von Radltreiber »

@ Andi
:top: :top: :top:
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Re: Andis PanAmericana Tour

Beitrag von ap76 »

Captain hat geschrieben:Die Dakar ist ein Super Motorrad.

:danke:
Tolles Video und der Boss mit Glory Days zum Anfang :anbet:
aber bei 3.06 die Füsse lässig am Sturzbügel und bei 3.29 die Twin auf der Seite :totlach:
und bei 9.0 Nasenbohren auch wenn das warten noch so fad ist, das geht gar nicht :-)
aber die Twin wird Artgerecht gehalten :top: und als Reifenmonteur kann dir keiner was vormachen
Die Füsse am Bügel ist nur zum schutz meiner A....backen. Bei den stundenlangen Geradeausfahrten, kann ich es mir aussuchen ob die linke zuerst einschläft oder die rechte Backe. Abwechslung ist angesagt! Daher die Füsschen oben! ;-)
Das Näschen musste vom ganzen Sand und Staub befreit werden. Und so am Strassenrand gibts da nur die schnelle Lösung.... Finger rein und weg mit dem Dreck. :lach:
Ich bewirb mich gleich bei meiner Ankunft beim Reifen Ritz. :lach: Ich träum schon vom Gummi. :lach: :lach:

Schön dass es Euch gefällt.

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Re: Andis PanAmericana Tour

Beitrag von Enduro_Argentina »

Hola che!
ich war die letzten Tagen leider nicht im Forum und habe jetzt erst gesehen dass Ihr schon in Salta angekommen seit... Ihr habt Fiambalá verpasst :-( Schade ...
So, aber jetzt habt Ihr zwei Möglichkeiten ab Salta:
a. Über die 68 (200km Asphalt) runter nach Cafayate. Die Landschaft ist sehr schön, haltet unbedingt bei der Garganta del diablo und lauft rein, es lohnt sich.
Oder
b. Über "cuesta del obispo" RN 33 (teilweise Schotter) nach Cachi. Schöne Kurven aber es geht richtig in die höhe ca. 3340 Meter ü.M.

Ich empfehle Euch Option a., wieso?
cafayate ist eine schöne und reiche Weinstadt.
Von Cafayate nach Cachi geht es über die RN40er, da gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten, bei Los Molinos ist der höchstgelegene Weingut der Welt, Bodega Colomé der von einer Schweizer Familie gehört, des weiteren ist fahrt Ihr durch den "Valle de las Flechas". Einfach eine schöne Gegend. Hier mein Video:
http://youtu.be/q0epg8mKo_8" onclick="window.open(this.href);return false;

Sollte das Wetter auf den Acay nicht gut sein könnt Ihr über die cuesta del obispo wieder Richtung Salta fahren und dann rauf über die 51 nach San Antonio de los cobres. Daher auch Option a die bessere.

Schaut dass Ihr Euch den "Höhenmittel" in cafayate oder cachi besorgt.

Und viel Spass noch auf der Reise durch meine Heimat :-)

Saludos a la gente por alla.
Bernardo
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Re: Andis PanAmericana Tour

Beitrag von spezi266 »

Wirklich TOP :top: das Video und auch die Pics.
Da packt einem gleich das Reisefieber, und wir sitzen hier in der kalten Winterpampe bei Graupelschauer. :bang:

Wie sind die Preise so in South-America? Ich sehe euch dauernd in Hotels und Unterkünften. Für mich fast unvorstellbar, ...>>> no :zelt:
Weiß dein Kumpel, wo es die Naturschönheiten zu betrachten gibt, oder habt ihr vorher ausgiebig Reiseführer geschmöckert? Ein paar andere Naturschönheiten hattest du ja auch auf dem Video. :mrgreen:

Genießt das freie Leben,... and further so on. ;-)

LG vom Spezi
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Re: Andis PanAmericana Tour

Beitrag von ap76 »

Enduro_Argentina hat geschrieben:Hola che!
ich war die letzten Tagen leider nicht im Forum und habe jetzt erst gesehen dass Ihr schon in Salta angekommen seit... Ihr habt Fiambalá verpasst :-( Schade ...
Wir sind etwas mit unserer Planung durcheinander gekommen und haben uns dann leider für die schlechteste Variante entschieden und haben die RN 3 nach Belen genommen. Eigentlich willten wir etwas Zeit gutmachen aber genau das Gegenteil ist passiert. Durch das extreme, fast schon unfahrbare Gelände auf der RN 3 ist mein Fuss etwas rampuniert. Bänder am Knöchel überdehnt oder sogar gerissen. Auf jeden Fall ist er mächtig geschwollen. Und Jürgens GS hat nach einem Sturz ein Leck im Kühler abbekommen. Daher haben wir uns entschieden direkt nach Salta zu fahren und bei BMW die GS vo Jürgen durchchecken zu lassen. Mein Fuss hat sich etwas erholt. Jürgen bräuchte einen neuen Kühler. Er müsste ca. einen Monat darauf warten. Wir haben ihn mit einer Zwei-Komponenten Paste fast ganz dicht bekommen jetzt muss er halten....
Über die 68 (200km Asphalt) runter nach Cafayate. Die Landschaft ist sehr schön, haltet unbedingt bei der Garganta del diablo und lauft rein, es lohnt sich.
Genau dass ist unser Plan. Wir wollen zurück nach Cafayate und dann weiter nach Cachi. Das Wetter war in den letzten Tagen mehr schlecht als recht. Es hat in den letzten zwei Tagen fast nur geregnet. Und die Tage davor sind in der Region Catamarca schwere Unwetter niedergegangen. Ich nehme an, dass die Strassen in entsprechendem Zustand sind. Wir werden ja sehen. Auf jeden Fall wollen wir jetzt auf Nummer sicher gehen. Solange wir nicht 100%ig sicher sind ob der Kühler hält und ob mein Fuss den Belastungen der nächsten Tage standhält.
Schaut dass Ihr Euch den "Höhenmittel" in cafayate oder cachi besorgt
Jürgen hat in Bolivien und Peru die 4000m und mehr ohne Probleme überstanden. Und ich als alter Fallschirmspringer bin 4000m und und darüber mehrmals täglich auch gewohnt. Es sollte also kein Problem für uns werden. .... hoffentlich..., Ich bin nur gespannt wie die Dicke sich schlagen wird.

:top: Übrigens tolles Video. :top:

Wer von den Burschen ist denn der Bernado?

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Re: Andis PanAmericana Tour

Beitrag von ap76 »

spezi266 hat geschrieben: Wie sind die Preise so in South-America? Ich sehe euch dauernd in Hotels und Unterkünften. Für mich fast unvorstellbar, ...>>> no :zelt:
Weiß dein Kumpel, wo es die Naturschönheiten zu betrachten gibt, oder habt ihr vorher ausgiebig Reiseführer geschmöckert? Ein paar andere Naturschönheiten hattest du ja auch auf dem Video. :mrgreen:
Hi Spezi,

aufgrund der Krise in Argentinien sind die Preise mit jedem Tag niedriger. Das letzte Hostel kostete 80,-Peso. Auf dem Schwarzmarkt tauscht man jetzt ca. 12,4 Peso für einen USD. Also das ist wirklich wenig für unsere Verhältnisse. Jürgen schmökert ausführlich die Reiseführer und übers WEB bekommt man super Infos über günstige gute Hostels, natürlich mit WIFI ;-)
Ich hätte nichts dagegen auch manchmal im :zelt: zu übernachten. Aber in letzter Zeit hatten wir affenhitze ohne schatten und gleich darauf Unwetter. Und jetzt wo mein Fuss etwas ramponiert ist bin ich über etwas Eis aus dem Tiefkühler und ein weiches Bett ganz froh.

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Enduro_Argentina

Re: Andis PanAmericana Tour

Beitrag von Enduro_Argentina »

Der Bernardo ist der mit den leatbrace am Hals und Graue Transalp :-)

Ja, habe ich gelesen das Catamarca unter Wasser war, fragt nach wie die 40er Richtung Cachi ist, da sind mehrere ausgetrockene Flüße zu überqueren. Ich hoffe dass das Wetter hält, auf den Acay bei ca. 5000 Meter kann es schon gefährlich werden wenn da ein Gewitter ausbricht...

Saludos y buen viaje!
Bernardo
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we stuck in Salta

Beitrag von ap76 »

:kruecken: Don´t know where to go!? :kruecken:

Aufgrund unserer Fehlentscheidung die RN 3 nach Belen zu fahren, anstatt uns Fiambala anzuschauen und die 150km Umweg auf uns zunehmen, sitzen wir jetzt in Salta fest. Mein Fuss wird mit jedem Tag besser. Die Schwellung ist schon fast ganz weg und auch das Farbenspiel hat sich wieder auf ein dezentes braun mit zwei weissen Streifen, von meinen Birkenstock Schlapfen gewandelt.
Nur der Heilungsprozess von der GS von Jürgen ziert sich noch. Wie bereits erwähnt haben wir auf der Piste die GS mit Superkleber soweit abgedichtet um es bis nach Belén zu schaffen, was auch erfolgreich war. In Belén haben die GS und meine Wenigkeit jeweils die entsprechende Salbe ausgefasst. "Poxilina" Paste für die GS und "Algicler Diclofanec" für mein Füsschen. Das Gel "Analgésico y Antiinflamatorio" hat bei meinem Fuss gut angesprochen. Noch etwas Eis dazu und langsam kehrte wieder der Normalzustand ein. Aber die GS hat nicht so gut auf Ihre Medizin angesprochen. Sie tropft unweigerlich am Kühleranschluss. Das Hartplastikteil, welches an dem Radiator angebaut ist um die beiden Kühlschläuche anzuschließen, möchte einfach nicht dicht werden. Wir haben peniebel genau mit mehreren Packungen von Poxilina die gesamte Anschlusstelle am Radiator abgedeckt, auch das Plastikteil ist fast zur Gänze abgedeckt. Aber irgendwie sucht sich die heisse Kühlflüssigkeit immer wieder einen Weg um unsere Abdichtversuche zu umgehen und es rinnt unweigerlich. Es ist zwar nicht viel, aber Grund genug, dass wir uns es nicht wagen in diesem Zustand der GS nach Bolivien weiter zu fahren.
Der BMW Tandler in Salta hat bedauerlich gemeint, dass er es aufgrund der hiesigen Zollverhältnisse nicht sagen kann wie lange es dauert. Aber wir müssen auf jeden Fall mit min. einem Monat rechnen bis ein neuer Kühler vorort sein kann. Daraufhin hat es Jürgen bei BMW in Valparaiso, Chile versucht. Er war dort bereits bei der Hinfahrt in Richtung Süden beim Service und war sehr zufrieden. Hier bekommen wir leider erst kommenden Montag bescheid ob bzw. wann der Teil verfügbar ist.
Dieser Umstand beeinflusst natürlich unsere Planung total. Denn an eine Weiterfahr in den rudimentären Norden, sprich Bolivien ist nicht mehr zu denken. :-( .
Jürgen ist gerade jetzt, Sa.01.02.14, 10:39h erneut bei BMW in Salta um die benötigten Ersatzteile genau zu spezifizieren und eventuell eine Lösung für den Leck geschlagenen Kühler seiner GS zu finden. Ich bin schon gespannt......
Ich versuche zwischenzeitlich meinen Fuss so wenig wie möglich zu belasten um für die Weiterfahrt fit zu sein. Mein Fuss beschwert sich über die Zwangspause nicht. Im Gegenteil er genießt die Fahrfreien Tage so richtig und belohnt es mit guten Fortschritten.
Schade denn Boliven und Peru hätten die Dicke und ich wirklich gerne genossen :-(
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Zuletzt geändert von ap76 am Sa 1. Feb 2014, 15:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Andis PanAmericana Tour

Beitrag von ap76 »

:blaulicht: neues Video auf YouTube - "Live is good!" :blaulicht:

Zwischenzeitlich habe ich die Zeit genutzt und ein weiteres YouTube Video gebastelt.

:klugscheiss: Aufgrund der verwendeten Musik, kann es sein, dass es in einigen Ländern nicht aufrufbar ist, bzw. es auf den "Schmartphones" und Tablets nicht funktioniert.

Live is good - http://youtu.be/DeWL34ADqOI

YouTube Colletion
Live is good - http://youtu.be/DeWL34ADqOI
Further North - http://youtu.be/QvN5-vJKFbs
Dont worry be happy - http://youtu.be/93FuN8Uqvv4
Highway to hell - http://youtu.be/73FdJ34NeQA
Waiting 4 my Bike - http://youtu.be/DGQ58w59bOA

Photo Collection: https://fotos.gmx.net/ui/external/5nH2R ... h6ljA66701
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Re: Andis PanAmericana Tour

Beitrag von xrvsiro »

i sag jetzt nix...aber deine kühler san aus alu wie sich das gehört!;)

auauauau fuss wehweh....
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Re: Andis PanAmericana Tour

Beitrag von ap76 »

xrvsiro hat geschrieben:i sag jetzt nix...aber deine kühler san aus alu wie sich das gehört!;)

auauauau fuss wehweh....
....und ausserdem echt gut geschützt! A gscheiter Bügel und nicht nur ein Bügel der nur auf einer Seite angeschraubt ist. Der hat sich gleich verbogen und hat sogar Schrammen am Zylinder hinterlassen. Abwarten und Wein trinken ist jetzt die Devise.....

Das Video dazu bin ich grade am Schneiden, wird demnächst online gehen....
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Re: Andis PanAmericana Tour

Beitrag von Sulak RD04 »

Notfalls könnt ihr das Plastikteil auch in Österreich oder Deutschland bestellen und runterschicken lassen. Das geht auf jeden Fall schneller, als ein Monat. Das Verfahren hat mit einer Gabel + Zubehör nach Australien auch wunderbar geklappt... Da war's eine gute Woche, bis die Teile auf der anderen Seite der Erde waren.
Vorsicht! Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie oder Sarkasmus enthalten.
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Re: Andis PanAmericana Tour

Beitrag von ap76 »

Sulak RD04 hat geschrieben:Notfalls könnt ihr das Plastikteil auch in Österreich oder Deutschland bestellen und runterschicken lassen. Das geht auf jeden Fall schneller, als ein Monat. Das Verfahren hat mit einer Gabel + Zubehör nach Australien auch wunderbar geklappt... Da war's eine gute Woche, bis die Teile auf der anderen Seite der Erde waren.
Hi,

Leider ist es nicht nur das Plastikteil. Man benoetigt den gesamten Kuehler. Was auch nur eine Kostensache ist. :-( .

BMW hat den Vorteil einer Weltmarke und ist auch hier zu Lande sehr gut vernetzt. Der Kuehler wàre lt. BMW in max. 5 Tagen vor Ort. Ich glaube es kommt aus der Produktionsstàtte in den USA. Mit DHL oder FEDEX geht es recht fix. Aber der Zoll ist das Problem. Es liegt dann wochenlang am Zoll, bovor es weitergeht. Wir haben ein Pàrchen aus den USA mit ihrer Harley getroffen. Denen ist die "Chamberchain" gerissen. Sie haben sich die Kette schicken lassen und das Packet ùber WEB verfolgt. In 4 Tagen war es im Land und bekommen haben sie es erst nach knappen 5 Wochen.

Auch ich hatte mit dem chilenischem Zoll meine Probleme. Die Dicke sollte am 07.12.13 in Punta Arenas sein. Ich habe sie aber erst am 26.12.13 vom Zoll abholen kònnen. Die hatten einen Streik. Der war zwar schon am 03.12 beendet, da war die Dicke noch auf hoher See. Sie ist einfach nicht aus Valparaiso weitergeleitet worden, da der Zoll den Container nicht abgefertigt hat.....

Ich kann mir gut vorstellen, dass es in "westlichen", gut entwickelten Lándern wie Australien um ein vielfaches schneller geht. Die Paketdienste sind sehr gut vernetzt und liefern binnen wenigen Tagen weltweit.....
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Re: Andis PanAmericana Tour

Beitrag von ap76 »

@Bernado:
:klugscheiss: Fùr Eure Tour im Nov. kann ich Euch nur einen Tipp geben. Plant auf jeden Fall genug Puffer ein, damit der Container auf jeden Fall vor Ort ist wenn Ihr aus dem Flieger steigt. Er geht vorher nach Valparaiso und wird dort umgeschlagen, bevor er nach Arica weiter geht. Ich hatte ca. 10 Tage Puffer eingeplant und es war noch zu Wenig. Es hat 3 Wochen lànger gedauert als geplant. Und der Streik war nur eine làcherliche Ausrede, denn der war lángst beendet als die Dicke in Valpo. angekommen ist.

Auch das Wetter spielt eine Rolle. Die starken Westwinde beeintràchtigen ebenfalls das Umschlagen. Ab einer gewissen Windstàrke werden die Container nicht mehr aus Sicherheitsgrùnden nicht mehr umgeschlagen. Das wàre mir fast in PuntaArenas passiert. Aber Gott sei Dank hat es geklappt, sonst wàren noch ein paar Tage dazugekommen.

Wenn Ihr so wie ich 21 Tage warten mùsst dann kònnt Ihr gleich die 1400km der Kùstenstrasse entlang, direkt nach Valparaiso fahren und es wird nix mit einer schònen Tour durch Bolivien, Peru und Argentinein. :klugscheiss:
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Re: Andis PanAmericana Tour

Beitrag von ap76 »

Enduro_Argentina hat geschrieben:Der Bernardo ist der mit den leatbrace am Hals und Graue Transalp :-)

Ja, habe ich gelesen das Catamarca unter Wasser war, fragt nach wie die 40er Richtung Cachi ist, da sind mehrere ausgetrockene Flüße zu überqueren. Ich hoffe dass das Wetter hält, auf den Acay bei ca. 5000 Meter kann es schon gefährlich werden wenn da ein Gewitter ausbricht...

Saludos y buen viaje!
Bernardo
Hi Bernado,

aufgrund der starken Unwetter der letzten Tage bzw. Wochen ist unter anderem auch die RN40 in Richtung San Antonio del los Cobres gesperrt. Und den Fehler machen wir nicht mehr eine gesperrte Strasse zu fahren. Wenn hier zu Lande die Polizei etwas sperrt dann ist es gesperrt und wirklich nicht fahrbar. Es fehelen ganze Strassenteile bzw sind von meterweisen Geròll und Schutt bedeckt.

http://www.elintransigente.com/notas/20 ... 228392.asp
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Re: Andis PanAmericana Tour

Beitrag von Enduro_Argentina »

Hi Andi,
keine Sorgen, mit Container habe ich schon Erfahrung und habe selber bei einer Speditions Firma gearbeitet :-)
Wetter ist mir auch klar, daher fahren wir in November / Dezember bevor die Regenzeit startet.

Und bezüglich Packete verschicken, das kann man vergessen, meine Eltern waren 7 Stunden beim Zoll in Córdoba um ein Geschenk Packet abzuholen und es hat fast 2 Monate gedauert...

Die RN3 war schon vor 2 Jahren geschlossen, stand auch ein großes Schild davor.
Die RN40 wird regelmässig gewartet, somit gehe ich davon aus dass die bis Ende November wieder befahrbar ist. Das Problem dort sind die Flußüberquerungen die gerne steigen. Gute Infos bekommt man von Vialidad Nacional: http://www.vialidad.gov.ar/" onclick="window.open(this.href);return false;
Hier unseres Video, die kleinen Bächer verwandeln sich in große Flüße wenn es mal regnet, aber das habt Ihr schon sicher mitbekommen:
http://youtu.be/hv8IShgdNM0" onclick="window.open(this.href);return false;

Saludos y buen viaje!
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Re: Andis PanAmericana Tour

Beitrag von xrvsiro »

ja das kps war super!

klaus parcel service;)
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Re: Andis PanAmericana Tour

Beitrag von ap76 »

Enduro_Argentina hat geschrieben:Hi Andi,
...
Die RN3 war schon vor 2 Jahren geschlossen, stand auch ein großes Schild davor.
Stimmt das haben wir auch gesehen aber wir haben es leider nicht mit der RN3 assoziiert. Und als wir vorbeikommende Ansaessige gefragt haben, haben die uns prompt ins verderben gescheckt. Ich war der Meinung, dass es sich mit den ersten Flussueberquerungen, welche wesentlich mehr Wasser fùhrten, als alles was wir bis dato gefahren sind, geschafft hatten und das Gelànde war anfangs ebenfalls nicht so schlecht als was wir schon hatten. Daher sind wir weiter. Aber irgendwann gab es dann kein Zurùck mehr, zumahl wir nur mehr 16km bis nach Londres hatten. Aber die waren echt taff. Das kannst in meinem nàchstes Video sehen.
Die RN40 wird regelmässig gewartet, somit gehe ich davon aus dass die bis Ende ...
Also ich nehme an, dass die RN40 bereits viel frùher wiederbefahrbar ist.
keine Sorgen, mit Container habe ich schon Erfahrung und habe selber bei einer Speditions Firma gearbeitet
Wetter ist mir auch klar, daher fahren wir in November / Dezember bevor die Regenzeit startet.
Mit Deiner Erfahrung kann ein Grùnschnabel wie ich natùrlich nicht mithalten. ;-)
Find ich echt super von Dir, meine Reise so aktiv mit zu verfolgen bzw. auch ein wenig mitzugestalten. :top: :top: :top:
Hier unseres Video, die kleinen Bächer verwandeln sich in große Flüße wenn es mal regnet, aber das habt Ihr schon sicher mitbekommen:
http://youtu.be/hv8IShgdNM0" onclick="window.open(this.href);return false;
Wie war das mit den zwei gelben Linien!? In Deinem Video von 7.29 - 7.50 nimmst Du es auch nicht so genau :nono: Aber als Einheimischer kennst du ja die Tricks mit der :polizei: Ûbrigens, wir haben die Tage in Salta im selben Restaurant, fast am selben Tisch wie Ihr zu Abend gegessen. Gute Adresse! :grins:

Blue Skies
And
Enduro_Argentina

Re: Andis PanAmericana Tour

Beitrag von Enduro_Argentina »

Ja, die eine oder andere doppelte Gelbe Linie habe ich nicht gesehen ;-) bzw. wenn du niemand überholst ist es auch kein Problem für die Freunde der Policia, wenn du genügend Sicht hast und Platz wieder auf deine Spur zu kommen ist das ok und nicht strafbar.

Tip: Wenn Ihr auf engen Passagen fährt und nicht sieht ob es hinter der Kurve was kommt, dann schön auf der Spur bleiben und Hupen. Wenn ein großer LKW hinter der Kurve kommt kann es eng werden. Ist mir auf der 40er zwischen Cafayate un cachi passiert...

Wo seid Ihr den jetzt?

Aufgrund der Straßen Lage würde ich Euch empfehlen nach Cafayate über die 68, dann rauf nach Cachi über die 40, dann über die cuesta del Obispo über die 33, bei Cerrillos die 51 nehmen Richtung San Antonio de los cobres. ACHTUNG!!! Da fährt man ab Campo de Quijano im Flußbett durch und wenn es geregnet hat wird es sehr schwierig sein da durch zu kommen. Es gibt ein Polizei Posten irgendwo vor oder nacher (kann mir nicht mehr genau erinnern) da sollte man mit den Gelben Streifen aufpassen ;-)
Wenn Ihr mal in San Antonio de los cobres seid, dann ist die Frage wie das Wetter sich entwickelt. Ab dort könnte man Richtung Norden über die alte 40er fahren und unter der "Polvorilla" Brücke des "Tren de las nubes" fahren bis rauf nach Susques. Ab dort müßt Ihr Euch entscheiden, entweder rüber nach Atacama und dann rauf nach Bolivien oder runter über die 52er Richtung Tilcara und dann rauf über die 9 nach Bolivien über Humauaca und La Quiaca. Zweite Option ist zu 90% Asphalt und sehr gut fahrbar.

Leider sind die Wetter Vorhersagen zur Zeit nicht gut :-(
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Buen Viaje!
Bernardo
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Enduro_Argentina

Re: Andis PanAmericana Tour

Beitrag von Enduro_Argentina »

ap76 hat geschrieben: Das kannst in meinem nàchstes Video sehen.
And
Bin schon aufs Video der RN3 gespannt :-)

Wir hatten so etwas ca. 60km lang zwischen Córdoba und La Rioja auf der ruta provincial 20, die wurde sehr wahsrcheinlich bei Peróns Zeiten gewartet...

Bezüglich Kühler, fragt doch beim BMW Händler welche andere Kühler reinpassen würden, es muss doch nicht unbedingt der BMW Kühler sein, soweit der Kühler reinpasst und dicht ist könnt Ihr weiterfahren.
Dort wird alles repariert und adaptiert, somit bin ich zuversichtlich dass Ihr beim Gebrauchtteile Markt fündig wird.
Hier noch eine Seite wo Teile verkauft werden:
http://listado.mercadolibre.com.ar/radiador-moto" onclick="window.open(this.href);return false;

Saludos y buen viaje!
Bernardo
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