Differenzialrat stellt sich vor
Verfasst: Mi 24. Feb 2016, 23:07
Als ich noch ein „Zwergerl“ war, waren in unserer Familie Motorräder und Roller nichts Ungewöhnliches. Ich glaube, es gab zu dieser Zeit nur Pferde, Traktoren, Fahrräder und Motorräder (manche sogar mit Beiwagen). Selten sah man einen „Escort“, „Kadett“, „Simca“ oder „Käfer“. Audi hieß noch DKW Auto Union. Mein Vater fuhr mit 20 Jahren mit seinem Motorrad nach Rom, mein großer Cousin besuchte uns mit seiner selbstgebauten „Easy Rider“ und der obligaten Fransenjacke. Mein Onkel brachte Oma (hinten) und mich (stehend zwischen den Beinen) mit seiner „Vespa“ zur Kirche. Ich denke, endgültig entfacht wurde die Liebe zum Motorrad als meine Nachbarn mit einer „Honda 750 four“ anrückten. „Schwarzfahren“ in Badehose mit Schlapfen und ohne Helm war zu dieser Zeit noch ein Kavaliersdelikt. Als Schüler hatte ich nie Geld, so brachte ich es in den Ferien, nach harter Fließbandarbeit in einer Fabrik, nur zu einem Vespa Roller. Der wurde gleich mit 90 ccm Hauberl und einem „Rennauspuff“ veredelt. Eine wassergekühlte Zündapp war da nicht einmal am Horizont zu sehen. Zum Glück hatte ich Freunde, die mir immer wieder ihre „Dreckschleudern“ fürs Gelände liehen, damit ich ein bisschen Gefühl für den Offroad-Eintopf (Suzuki SP 370, Honda XL500, Yamaha XT500) entwickeln konnte.
Mit 25 Jahren war dann meine Motorradlaufbahn, obwohl das Herz noch liebte, u.a. nach einem Unfall mit Wirbelsäulenverletzungen, aus „Vernunftsgründen“ unterbrochen worden.
Ich war 40ig als mich ein Freund bat eine Aprillia 600 Wind zu starten. Da der E-Starter defekt war, blieb nur der Kickstart, der alleinig mit optimaler OT-Punkt-Stellung und herzvollem Durchschwingen, zum Erfolg führte. Dieses Teil tat mir dann so leid, dass ich es trotz Widerstand in der Familie freikaufen musste. Das war der Startschuss für einen Neubeginn.
Es folgte eine Africa Twin RD04 (Bj. 1990) „Rolling Twin“, mein wirklicher Jugendtraum, die ich Sommer wie Winter fuhr. Das zuverlässigste Motorrad gab ich erst nach unzähligen Kilometern an einen jungen und ebenso begeisterten AT-Fan weiter. Zuletzt wurde sie auf „Kreta“ gesehen.
Ich bleibe vorerst bei meiner derzeit einzigen RD07 (Bj. 1993) „Funky Twin“, denn die hat noch die goldenen Felgen! Ob das goldene Zeitalter mit der neuen True Adventure CRF1000L weitergelebt werden kann, werde ich vorerst beobachten.
Mein Motorrad nütze ich fast täglich sowohl beruflich als Fortbewegungsmittel als auch leidenschaftlich als Freizeitgerät.
Ich bin eher ein ruhiger Einzelgänger und nicht ein Geist der sich in der Gruppe stark fühlt. Daher dauerte es auch, bis ich mich nach all den Africa Twin Jahren entschließen konnte, mich in Eurem Forum registrieren zu lassen. Ich bin kein Meister der Technik, aber mit meiner Hartnäckigkeit habe ich meine Motorräder immer wieder zum Laufen gebracht.
Mir gefallen einfach die Ideen und Konstruktionen rund um die Africa Twin.
Herzlichst Andi
Euer „Differenzialrat“ (der einzige Titel der für einen motorisierten Beamten wirklich zählt)

Mit 25 Jahren war dann meine Motorradlaufbahn, obwohl das Herz noch liebte, u.a. nach einem Unfall mit Wirbelsäulenverletzungen, aus „Vernunftsgründen“ unterbrochen worden.
Ich war 40ig als mich ein Freund bat eine Aprillia 600 Wind zu starten. Da der E-Starter defekt war, blieb nur der Kickstart, der alleinig mit optimaler OT-Punkt-Stellung und herzvollem Durchschwingen, zum Erfolg führte. Dieses Teil tat mir dann so leid, dass ich es trotz Widerstand in der Familie freikaufen musste. Das war der Startschuss für einen Neubeginn.
Es folgte eine Africa Twin RD04 (Bj. 1990) „Rolling Twin“, mein wirklicher Jugendtraum, die ich Sommer wie Winter fuhr. Das zuverlässigste Motorrad gab ich erst nach unzähligen Kilometern an einen jungen und ebenso begeisterten AT-Fan weiter. Zuletzt wurde sie auf „Kreta“ gesehen.
Ich bleibe vorerst bei meiner derzeit einzigen RD07 (Bj. 1993) „Funky Twin“, denn die hat noch die goldenen Felgen! Ob das goldene Zeitalter mit der neuen True Adventure CRF1000L weitergelebt werden kann, werde ich vorerst beobachten.
Mein Motorrad nütze ich fast täglich sowohl beruflich als Fortbewegungsmittel als auch leidenschaftlich als Freizeitgerät.
Ich bin eher ein ruhiger Einzelgänger und nicht ein Geist der sich in der Gruppe stark fühlt. Daher dauerte es auch, bis ich mich nach all den Africa Twin Jahren entschließen konnte, mich in Eurem Forum registrieren zu lassen. Ich bin kein Meister der Technik, aber mit meiner Hartnäckigkeit habe ich meine Motorräder immer wieder zum Laufen gebracht.
Mir gefallen einfach die Ideen und Konstruktionen rund um die Africa Twin.
Herzlichst Andi
Euer „Differenzialrat“ (der einzige Titel der für einen motorisierten Beamten wirklich zählt)